Die Mondfinsternis am 14. März 2025 ist von 06:09 bis 06:15 Uhr (Salāt al-Āyāt)
Das Ayat-Gebet ist für religiös Verpflichtete erforderlich. Wer das Ereignis nicht bemerkt, sollte das Gebet später nachholen, während menstruierende Frauen davon befreit sind. Das Gebet besteht aus zwei Rakʿa mit je fünf Ruku, wobei nach jeder Fātiha und Sura ein Ruku erfolgt. Nach dem fünften Ruku folgen zwei Sujud, dann wird die zweite Rakʿa genauso verrichtet, gefolgt von Taschahhud und Salām.
Donnerstag 13 März 2025
hiermit möchten wir Sie darüber informieren, dass die Mondfinsternis, die am Himmel über Österreich sichtbar sein wird, am Freitag, den 14. März 2025, entsprechend dem 13. Ramadan 1446 und dem 24. Esfand 1403, von 06:09 Uhr bis 06:15 Uhr morgens stattfinden wird.
Daher sind alle, die das vorgeschriebene Alter der Pubertät erreicht haben, verpflichtet, das vorgeschriebene Gebet für Naturereignisse (Ajat-Gebet) zu entrichten. Wenn man allerdings dieses Phänomen nicht bemerkt, sollte man das zugehörige Gebet zu einem anderen Zeitpunkt mit der Absicht für Gott nachholen. Dieses Gebet ist für Frauen, die sich in der monatlichen Menstruation befinden, wo sie allgemein vom Gebet befreit sind, nicht obligatorisch und muss auch nicht wiederholt werden.
Die Methode des Gebets für Zeichen (Salāt al-Āyāt):
Das Gebet für Zeichen (Salāt al-Āyāt) kann auf verschiedene Arten verrichtet werden. Eine der Methoden ist wie folgt:
„Das Gebet für Zeichen besteht aus zwei Rakʿa (Gebetseinheiten), und jede Rakʿa enthält fünf Ruku. Die Vorgehensweise ist wie folgt:
Der Betende fasst die Absicht (Niyyah), sagt Takbīr („Allāhu Akbar“) und rezitiert die Sura al-Fātiha (die Eröffnende) sowie eine vollständige weitere Sura. Danach geht er in das erste Ruku, richtet sich wieder auf, rezitiert erneut die Sura al-Fātiha und eine vollständige Sura, und geht wieder in Ruku. Dies wird fünfmal wiederholt.
Nach dem fünften Ruku macht der Betende zwei Sujud und steht für die zweite Rakʿa auf. Die zweite Rakʿa wird genau wie die erste Rakʿa verrichtet. Anschließend spricht er das Taschahhud und den Schlussgruß (Salām).